Konzeptprojekt — fiktiver Betrieb, echte Arbeitsweise
Atmosphäre, die man schon vor dem ersten Besuch spürt.
Konzeptprojekt „Ristorante Lume“: eine Restaurant-Website, die Appetit macht — mit Speisekarte ohne PDF-Download, einfacher Reservierungsanfrage und Öffnungszeiten, die man in zwei Sekunden findet.
Stilisierte Darstellung des Startseiten-Konzepts. In einem echten Projekt stünden hier Food-Fotografie und Bilder aus dem Gastraum.
Ausgangssituation
Das Konzeptprojekt geht von einer Situation aus, die Sebastian aus seiner Zeit in der Gastronomie gut kennt: Ein Restaurant mit ehrlicher, guter Küche — aber online existiert es nur als Google-Eintrag mit veralteten Öffnungszeiten und einer abfotografierten Speisekarte als PDF.
Gäste, die das Lokal nicht kennen, entscheiden am Handy: Gibt es aktuelle Fotos? Finde ich die Karte? Kann ich unkompliziert reservieren? Wenn nicht, gewinnt das Restaurant nebenan.
Problem
- Die Speisekarte gibt es nur als PDF — auf dem Handy unlesbar und selten aktuell.
- Öffnungszeiten und Adresse sind schwer zu finden oder widersprechen dem Google-Eintrag.
- Reservierungen laufen nur über das Telefon — mitten im Service, wenn niemand Zeit hat.
- Der Auftritt transportiert nichts von der Atmosphäre, für die Gäste wiederkommen.
Ziel
Eine Website, die drei Dinge sofort beantwortet — Was gibt es? Wann geöffnet? Wie reserviere ich? — und dabei die Stimmung des Abends transportiert, bevor der Gast überhaupt einen Fuß ins Lokal setzt. Reservierungsanfragen sollen ankommen, ohne den laufenden Service zu stören.
Konzept
- Speisekarte als echte Webseite: lesbar auf jedem Gerät, in Minuten aktualisierbar, mit Kennzeichnung von Allergenen.
- Reservierungsanfrage per Formular: Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Anlass — bestätigt wird in ruhigen Minuten, nicht mitten im Service.
- Das Wichtigste immer griffbereit: Öffnungszeiten, Adresse und Telefon in einer festen Leiste, mobil direkt antippbar.
- Atmosphäre vor Information: große Bilder, wenig Text, dunkle elegante Farbwelt.
Design
Dunkler Grund, warmes Goldakzent, eine elegante Serifenschrift für Überschriften: Das Design zitiert die Stimmung eines Abends bei Kerzenlicht, ohne in Klischees zu kippen. Die Speisekarte ist typografisch wie eine gedruckte Karte gesetzt — mit Punktlinien und klarer Preisspalte.
Trotz der dunklen Farbwelt bleibt alles gut lesbar: hohe Kontraste, großzügige Schriftgrößen und viel Raum zwischen den Elementen.
Technische Umsetzung
Die Speisekarte liegt als strukturierte Daten vor, damit Änderungen an einer Stelle gepflegt werden — und die Karte zusätzlich als strukturierte Daten für Google ausgezeichnet werden kann (Stichwort: Suchergebnis mit Öffnungszeiten und Bewertungssternen).
Das Reservierungsformular validiert Datum und Personenzahl, sendet eine Eingangsbestätigung an den Gast und die Anfrage übersichtlich an das Restaurant. Auf Wunsch erinnert eine Automatisierung das Team an unbeantwortete Anfragen.
Ergebnis
Ein vollständiges Design- und Funktionskonzept für Gastronomie-Websites, das wir für echte Betriebe direkt adaptieren können. Da es sich um ein Konzeptprojekt handelt, verzichten wir bewusst auf erfundene Kennzahlen wie „30 % mehr Reservierungen“.
Der ehrliche Mehrwert: Als gelernter Koch kennt Sebastian beide Seiten — den Service-Stress hinter der Theke und die Erwartung der Gäste davor. Genau diese Perspektive steckt in diesem Konzept.
Verwendete Funktionen
Sie führen ein Restaurant oder Café?
Wir kennen Ihren Alltag aus eigener Erfahrung — und bauen Websites, die dazu passen.
