Konzeptprojekt — fiktiver Betrieb, echte Arbeitsweise
Eine Website, die Meisterqualität sichtbar macht.
Konzeptprojekt „Zimmerei Beispiel“: der komplette Weg von der veralteten Visitenkarten-Homepage zu einem Auftritt, der Vertrauen aufbaut und qualifizierte Projektanfragen bringt.
Stilisierte Darstellung des Startseiten-Konzepts. In einem echten Projekt stünden hier Screenshots und Fotos von der Baustelle.
Ausgangssituation
Für dieses Konzeptprojekt haben wir einen typischen Zimmereibetrieb angenommen, wie er in Deutschland tausendfach existiert: ein Familienbetrieb mit hervorragendem Ruf in der Region, voller Auftragsbücher im Sommer — und einer Website von vor über zehn Jahren. Ein paar verpixelte Fotos, eine Leistungsliste im Fließtext, die Telefonnummer im Footer.
Die Aufträge kommen bisher fast ausschließlich über Empfehlungen. Das funktioniert, hat aber eine Schwäche: Wer den Betrieb nicht kennt und online sucht, bekommt einen ersten Eindruck, der der tatsächlichen Arbeit nicht gerecht wird.
Problem
- Die Website wirkt veraltet und färbt auf die Wahrnehmung der Arbeitsqualität ab.
- Auf dem Smartphone ist die Seite kaum lesbar — dabei suchen Bauherren genau dort.
- Referenzprojekte, der stärkste Verkaufsfaktor im Handwerk, sind gar nicht zu sehen.
- Es gibt keinen klaren Weg zur Anfrage: kein Formular, keine Handlungsaufforderung.
- Für Suchmaschinen ist die Seite praktisch unsichtbar — es fehlen Struktur und lokale Begriffe.
Ziel
Ein Auftritt, der die Qualität des Betriebs auf den ersten Blick transportiert und aus Website-Besuchern qualifizierte Projektanfragen macht — mit allen Informationen, die der Betrieb für eine erste Einschätzung braucht: Projektart, Zeitrahmen, Ort.
Konzept
Die Struktur folgt der Entscheidungslogik eines Bauherrn: Kann der Betrieb, was ich brauche? → Hat er das schon einmal gut gemacht? → Wie nehme ich Kontakt auf?
- Startseite: eine Aussage, ein Bild, ein Weg zur Anfrage — keine Textwüste.
- Leistungen: Dachstühle, Aufstockungen, Carports, Sanierung — je eine klare Seite mit typischen Fragen.
- Referenzen: das Herzstück. Große Bilder, kurze Projektbeschreibungen, ehrliche Details.
- Anfrage: ein Formular, das die richtigen Fragen stellt, statt nur „Nachricht“ anzubieten.
Design
Warme, geerdete Farbwelt mit Holztönen und viel Weißraum — hochwertig, aber nicht abgehoben. Eine kräftige, gut lesbare Typografie transportiert Solidität. Große Projektbilder bekommen den meisten Platz: Im Handwerk verkauft das Ergebnis, nicht das Ornament.
Die Handlungsaufforderung „Projekt anfragen“ ist auf jeder Seite präsent, ohne aufdringlich zu sein — auch mobil, wo sie als feste Leiste am unteren Rand erreichbar bleibt.
Technische Umsetzung
Schlanke, schnelle Umsetzung mit semantischem HTML, modernem CSS und wenig JavaScript — ohne schwergewichtige Systeme, die gewartet werden müssen. Bilder werden komprimiert und verzögert geladen, damit die Seite auch im Funkloch auf der Baustelle nutzbar bleibt.
Das Anfrageformular validiert Eingaben verständlich, bestätigt den Eingang automatisch und übergibt die Anfrage strukturiert per E-Mail — auf Wunsch zusätzlich in eine Tabelle oder ein Handwerker-Programm.
Ergebnis
Ein vollständiges, umsetzungsreifes Website-Konzept: Struktur, Design-System, Text-Bausteine und funktionierende Formular-Logik. Da es sich um ein Konzeptprojekt ohne echten Kunden handelt, gibt es keine Vorher-Nachher-Zahlen — und die werden wir auch nicht erfinden.
Was dieses Projekt zeigt: wie wir denken, wie wir strukturieren und mit welcher Qualität wir umsetzen. Genau so würden wir auch Ihr Projekt angehen.
Verwendete Funktionen
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